Sonntagsstimmung?
Von wegen.
Schnappt euch einen guten Kaffee und startet mit uns in den Sonntag. Wir haben die bissigsten, giftigsten und lustigsten Tweets des Tages für euch gesammelt.
Trumps Forderung nach Selenskijs Ablösung versetzt das Kiewer Machtmilieu und seine westlichen Unterstützer in Aufruhr und löst „absolute Empörung“ aus.
Kriegskanzler Merz und seine politischen Verbündeten stehen vor einem Problem. Jahrelang galt der korrupte Selenskij für sie als unverzichtbarer Partner. Nun fordert ausgerechnet der US-Präsident einen neuen Mann an der Spitze der Ukraine.
Die Kriegspropagandisten in Kiew scheinen sprachlos. Während die ukrainische Hauptstadt im Dunkeln sitzt und ohne Strom auskommen muss, herrscht auch politisch Schockstarre.
Doch Elon Musk stellt sich hinter Donald Trump und unterstützt dessen Forderung nach einem neuen Präsidenten in der Ukraine.
"Es ist an der Zeit, dass die Ukraine einen neuen Präsidenten bekommt", erklärte der Milliardär auf X.
Damit steigt der Druck auf den korrupten Wladimir Selenskij, dessen reguläre Amtszeit 2024 abgelaufen ist.
Werden jetzt auch noch die Starlink-Terminals abgeschaltet?
Trump-Kritik geht nach hinten los:
CDU-Bildungsministerin Karin Prien attackiert Trump wegen seiner Forderung nach Neuwahlen in der Ukraine: "Für ein paar Liter Diesel. Was für ein moralischer Bankrott."
Die Reaktionen? Ein Shitstorm. Nutzer werfen ausgerechnet der deutschen Politik moralisches Versagen vor. Der Versuch, Trump an den Pranger zu stellen, ging nach hinten los.
"Ihre 'Moral' hat unser Leben und unser Land ruiniert! Also seien Sie lieber still!"
In den deutschen sozialen Medien sorgt Katja Riemanns Auftritt beim Festakt zum Tag der Deutschen Einheit für ungläubiges Staunen.
"Hat sie in zehn Sekunden den letzten Rest der Würde eines Verfassungsorgans pulverisiert?"
Man bekommt den Mund vor lauter Fassungslosigkeit kaum noch zu. Der Auftritt wirkt auf manche Zuschauer derart befremdlich, dass bereits die Frage kursiert, ob die Schauspielerin überhaupt noch Herrin ihrer Sinne war.
Linke Schauspieler und Komiker verlieren zunehmend den Kontakt zu einem Teil ihres Publikums. ZDF-Komiker Kurt Krömer kündigt an, keine Tickets an AfD-Wähler verkaufen zu wollen, bezeichnet sie als "Schweinegesichter" und erklärt, ihr Geld stinke genauso wie sie selbst.
Wer politische Gegner derart beschimpft und zugleich glaubt, auf deren Geld verzichten zu können, verwechselt die eigene Bühne mit der gesellschaftlichen Wirklichkeit.
Statt mit Humor und Argumenten zu überzeugen, werden Zuschauer nach ihrer politischen Haltung aussortiert. Der Kultursektor, der sonst gern Toleranz und Vielfalt predigt, liefert damit selbst Anschauungsmaterial für seine wachsende Entfremdung von Teilen der Bevölkerung.
Schon die Vorstellung einer Minderheitsregierung löst im Berliner Politikbetrieb Panik aus. Dabei wäre das kein Staatsnotstand, sondern Demokratie ohne Koalitionskrücke.
Warum sollte die AfD einer politisch sterbenden CDU die Macht sichern, nur damit Merz weiter linke Politik umsetzen kann?
Die Union will die Stimmen der AfD, aber keine konservativen Konsequenzen. Genau dieser Widerspruch könnte ihr das Genick brechen.
Schluss mit Regenbogenflaggen im Klassenzimmer. Die AfD in Sachsen-Anhalt will die politische Symbolpolitik an Schulen beenden und stattdessen Deutschlandflagge und Nationalhymne in den Mittelpunkt rücken.
Während andere Parteien jede Regenbogenfahne zum Symbol gesellschaftlichen Fortschritts erklären, stellt die AfD die Frage, warum staatliche Schulen überhaupt zum Schauplatz politischer Botschaften werden sollen.
Ein Vorhaben, das den etablierten Parteien und dem linken Kulturbetrieb reichlich Anlass zur Empörung liefern dürfte.
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