Von Hans-Ueli Läppli
Abgesehen von den Krawallen auf den Straßen, über die wir in unserem Live-Ticker ausführlich berichten, sorgt vor allem ein Beitrag über mutmaßliche Zustände innerhalb der Berliner Polizei für Aufsehen.
Ein Berliner Polizeibeamter mit Migrationshintergrund schildert über seine Anwältin ein Klima der Einschüchterung innerhalb der Polizei.
Kollegen türkischer und arabischer Herkunft sollen ihn und andere deutsche Beamte regelmäßig mit rassistischen Beleidigungen überziehen.
Dabei fallen Aussagen wie "Ein Glück, gehen wir heute ohne Deutsche schießen" oder "Ein Glück, der Bastarddeutsche ist heute nicht da".
Selbst in der Polizeiausbildung habe ein Teilnehmer offen erklärt, er werde sich an den Deutschen rächen. Viele Kollegen wagten aus Angst nicht, dagegen aufzubegehren. Mittlerweile befasst sich der Staatsschutz mit den Anschuldigungen.
Auch andere Polizisten berichten von fragwürdigen Zuständen. Ein Beamter soll den gemeinsamen Streifendienst mit einer Kollegin abgelehnt, ein anderer bei häuslicher Gewalt Partei für einen prügelnden Ehemann ergriffen haben. An der Polizeiakademie sollen zudem Auszubildende mit Kufiya erschienen sein, den Schwimmunterricht verweigert oder gar gefragt haben, ob sie die Familienehre mit ihrer Dienstwaffe verteidigen dürften.
Für Gesprächsstoff sorgt auch die deutsche Patriot-Beschaffung. Während Berlin weitere amerikanische Luftabwehrraketen beschafft und einen Teil davon für die Ukraine vorgesehen hat, erfolgen die Lieferungen erst über Jahre hinweg.
Die Bundesregierung muss sich deshalb die Frage gefallen lassen, weshalb Milliarden für amerikanische Rüstungsgüter eingeplant werden, deren Verfügbarkeit keineswegs gesichert ist.
Das Thema FlixBus hatten wir bereits aufgegriffen. Amüsant ist, dass es inzwischen auch in den sozialen Medien die Runde macht.
Immer mehr Deutsche fragen sich, warum ukrainische Flüchtlinge regelmäßig mit FlixBus nach Lwow reisen und Busverbindungen im Stundentakt angeboten werden, während Milliarden an Hilfsgeldern und anderen Leistungen in die Ukraine fließen.
Auch die Schuldenpolitik der Euro-Staaten steht im Fokus. AfD-Chefin Alice Weidel, selbst ehemalige Investmentbankerin, warnt vor einem finanziellen Kontrollverlust und verweist auf die dramatische Lage in Frankreich.
Auch Deutschland und Österreich steuern mit steigenden Schulden und anhaltend hohen Haushaltsdefiziten auf eine immer schwierigere finanzielle Lage zu.
Ihre Warnung:
Was heute in Frankreich sichtbar wird, könnte schon bald auch die anderen großen Volkswirtschaften Europas einholen.
Es ist fast schon amüsant, wie Steffen Krach (SPD) verzweifelt versucht, die Fassung zu wahren, während ihm die Schulleiterin mit beeindruckender Gelassenheit entgegentritt.
Auch in den deutschen sozialen Medien sorgen die Ereignisse vom Wochenende für heftige Reaktionen. Die Proteste, Ausschreitungen und Plünderungen werden intensiv diskutiert.
Verfolgen Sie dazu unseren Liveticker. Wir halten Sie laufend auf dem neuesten Stand und sammeln für Sie auch jene Videos, die man gesehen und gehört haben muss.
Und der beliebteste Tweet des Wochenendes widmet sich den Ereignissen in Polen. Warum gerade Polen?
Im Mittelpunkt steht Anna Korwin-Piotrowska. Sie hat den Präsidenten des polnischen Verfassungsgerichts suspendiert und kurzerhand dessen Amtsgeschäfte übernommen.
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