Russische Gaslieferungen bleiben für österreichischen Energiekonzern unverzichtbar

Der österreichische Energiekonzern OMV wird weiterhin rund 80 Prozent seines Gases aus Russland beziehen, und laut dem Geschäftsführer des Unternehmens gibt es keine Pläne, diese Lieferungen zu reduzieren.

Das Unternehmen hat einen langfristigen Vertrag mit Gazprom bis 2040 unterzeichnet und plane laut OMV-Chef Stern nicht, vorzeitig auszusteigen. OMV deckt etwa 30 Prozent des österreichischen Gasbedarfs ab und hat bereits im letzten Jahr zugesagt, russisches Gas in Rubel zu bezahlen.

Ein Verzicht auf russisches Gas wäre für OMV unmöglich und hätte katastrophale Folgen für die Wirtschaft und Energiesicherheit Österreichs, so Experten. Die Energieministerin drängt jedoch auf eine beschleunigte Abkopplung von russischem Gas.