"Israelische Barbarei" – Zivile Hilfskräfte im Südlibanon gezielt beschossen

Am Montag soll Israel im Rahmen seiner seit Anfang März andauernden Bombardierung des Libanons erneut humanitäre Hilfskräfte ins Visier genommen haben. Diesmal war der südlibanesische Bezirk Tyros betroffen. Mehrere Fahrzeuge des Roten Kreuzes wurden bei dem Angriff beschädigt und eine Person getötet.

Ali Khreis, libanesischer Abgeordneter und Mitglied der schiitischen Amal-Bewegung, sprach vor Ort von "israelischer Barbarei", die zeige, wie Israel "das Völkerrecht, einschließlich der Genfer Konvention, missachtet" und "gegen all diese Abkommen zum Schutz neutraler Hilfsorganisationen verstößt."

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz zeigte sich bestürzt über die Tötung des Sanitäters und forderte den Schutz humanitärer und medizinischer Helfer.

Israel hat sich bisher nicht zu den jüngsten Angriffen im Südlibanon geäußert.

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