Iran zur Blockade der Straße von Hormus: "USA agieren wie Piraten und Terroristen"

USA und Iran haben sich bei der Sitzung des UN-Sicherheitsrats am Montag einen heftigen Schlagabtausch geliefert. Beide beschuldigten den jeweils anderen, für die Schließung der Straße von Hormus verantwortlich zu sein. Der Vertreter Irans, Amir Saeid Iravani, unterstrich einmal mehr, dass die Krise ausgelöst wurde durch den "ungerechtfertigten groß angelegten Angriffskrieg gegen Iran" seitens der USA und Israels am 28. Februar.

Als "einer der wichtigsten Küstenstaaten, in dessen Hoheitsgewässern die Straße von Hormus liegt, hat Iran notwendige und praktikable Maßnahmen im Einklang mit dem Völkerrecht" ergriffen, so Iravani weiter. Das Vorgehen der USA und ihre Seeblockade hingegen seien "kriminelle Akte der Piraterie und eine Aggression im Sinne von Artikel 3 der Resolution 3314 der Generalversammlung".

"Dauerhafte Stabilität und Sicherheit im Persischen Golf und der gesamten Region können nur durch eine dauerhafte und endgültige Einstellung der Aggressionen gegen Iran erreicht werden, ergänzt durch glaubwürdige Garantien für die Nichtwiederholung und die uneingeschränkte Achtung der legitimen souveränen Rechte und Interessen Irans."

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