Studie: Dürre führt zu milliardenschweren Ernteverlusten in Europa

Eine Analyse der Energy and Climate Intelligence Unit (ECIU) kommt zu dem Schluss, dass die Hitzewelle im Juni Europas Getreideernte voraussichtlich um rund neun Millionen Tonnen verringern und Ernteverluste von etwa zwei Milliarden Euro verursachen wird.

Demnach beeinträchtigten Dürre und anhaltend hohe Temperaturen insbesondere die Entwicklung von Weizen und Mais. Besonders betroffen seien Frankreich, Ungarn, Spanien und Deutschland. Gleichzeitig kämpfen mehrere südeuropäische Länder weiterhin mit schweren Waldbränden.

Alfred Bermes, Landwirt und Leiter einer Milchproduktion, beschreibt die Lage in Deutschland als äußerst angespannt. Er berichtet von deutlichen Ernteverlusten bei Weizen, Raps, Silomais und Kartoffeln sowie ausgetrockneten Wiesen infolge der lang anhaltenden Dürre. Zudem warnt er vor einer drohenden Futterknappheit für die Landwirtschaft.

Mehr zum Thema – Wegen Waldbränden: Trump droht Kanadiern mit Strafzöllen