Wladimir Putin über Amtskollegen Selenskij: "Es ist eine Tragödie, keine Komödie"

Mit Blick auf Selenskijs frühere Rolle als Komödiant und Schauspieler sagte Putin, dieser sei talentiert. Er erinnere sich noch an dessen früheren Auftritte in Moskau:
Er ist ein talentierter Mensch. Ich erinnere mich an seine Auftritte in Moskau bei KWN. Das war, glaube ich, Mitte der 2000er-Jahre. Das war talentiert und lustig. Aber was wir jetzt sehen, ist nicht lustig. Es ist keine Komödie. Es ist eine Tragödie.
KWN ist eine beliebte TV-Show in Russland, in der Studenten aus verschiedenen Regionen des Landes und einigen ehemaligen Sowjetländern gegeneinander antreten. Sie bereiten Sketche und Witze vor, die Auftritte werden von einer Jury bewertet. Putin ist ein Fan der Sendung und wurde in den Jahren von 1998 bis 2003, als Selenskij noch als Komiker auf der Bühne stand, mehrmals im Publikum gesehen.
Der russische Präsident zeigte sich auch besorgt darüber, dass sein ukrainischer Amtskollege nicht gewillt ist, mit den selbsternannten Republiken Donezk und Lugansk in einen Dialog zu treten, um den militärischen Konflikt in der Ostukraine zu beenden. Putin erinnerte daran, dass das Ende des Blutvergießens im Donbass, wo die Kämpfe seit dem Jahr 2014 andauern, eines der wichtigsten Versprechen von Selenskij gewesen sei – es werde aber "nichts getan".
Mehr zum Thema - 400 Meter vor der Frontlinie: Präsident Selenskij besucht erstmals Donbass
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.