Liveticker Ukraine-Krieg: Ortschaft Bogodarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk befreit

29.06.2026 18:41 Uhr
18:41 Uhr
Kommandeur ukrainischer Großeinheit tot mit Schusswunde aufgefunden

Oberst Wladimir Kononnikow, Kommandeur der 154. Separaten Mechanisierten Brigade der Ukraine.Soziale Medien Die Polizei hat Mordermittlungen zum Tod von Oberst Wladimir Kononnikow eingeleitet. Der Kommandeur der 154. Separaten Mechanisierten Brigade wurde am Sonntag tot aufgefunden. Kononnikow wurde letztes Jahr zum Kommandeur der Brigade ernannt.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.18:18 Uhr
DVR: Zivilistin bei Drohnenangriff auf Gorlowka verletzt
Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) ist eine Zivilistin verletzt worden. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko auf seinem Telegram-Kanal mit.
18:00 Uhr
Traktorfahrer bei ukrainischem Drohnenangriff in der LVR getötet
Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Stadt Kremennaja in der Lugansker Volksrepublik (LVR) ist ein Traktorfahrer eines kommunalen Betriebs ums Leben gekommen. Dies teilte der russische Sonderbotschafter des Außenministeriums, Rodion Miroschnik, auf Telegram mit. Demnach griffen ukrainische Drohnen den Ort an. Eine der Drohnen traf einen Traktor. Der 1958 geborene Fahrer des kommunalen Betriebs erlag seinen Verletzungen. Zudem wurden zwei Zivilisten durch Splitter verletzt, nachdem eine Drohne auf einer Straße der Stadt detoniert war.
17:40 Uhr
Minsk warnt Kiew: Bei Überschreitung der Grenze wird "gesamtes Potenzial" eingesetzt

Archivbild: An der weißrussischen StaatsgrenzeSergei Karpuchin / TASS Weißrussland warnt vor einer heftigen Reaktion auf einen ukrainischen Überfall. Der stellvertretende Außenminister stellte eine Antwort mit dem "gesamten Potenzial" des Landes in Aussicht, sollte die ukrainische Armee versuchen, die Staatsgrenze zu überschreiten.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.17:17 Uhr
Finnlands Außenministerin: Europa muss Ziele vor Gesprächen mit Moskau festlegen
Europa müsse zunächst klar definieren, welche Ziele es mit möglichen Gesprächen mit Russland über die Ukraine verfolge. Dies erklärte die finnische Außenministerin Elina Valtonen. Sie schrieb auf der Plattform X:
"Bevor wir einander darin überbieten, Moskau anzurufen, müssen wir genau wissen, was wir mit einer solchen Diplomatie erreichen wollen. Es muss ein dauerhafter Frieden geschaffen werden."
Bereits am Sonntag hatte Valtonen erklärt, die Europäische Union bereite sich auf mögliche Gespräche mit Moskau vor. Der Zeitpunkt dafür sei jedoch noch nicht gekommen. Zugleich betonte sie, dass Europa derzeit weder über eine Wiederaufnahme der Handelsbeziehungen noch über eine politische Annäherung an Russland nachdenken solle.
Zuvor hatte EU-Ratspräsident António Costa erklärt, die Europäische Union müsse einen direkten Kontakt zu Moskau herstellen, um die russische Position anhören zu können. Seine Äußerungen lösten unter europäischen Politikern und in den Medien eine Debatte darüber aus, wer die EU im Falle einer Wiederaufnahme des Dialogs vertreten sollte und wann ein solcher Schritt erfolgen müsse.
16:54 Uhr
Ukrainischer Spion im Gebiet Saporoschje festgenommen
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Einwohner der Stadt Polog im Gebiet Saporoschje unter Verdacht der Spionage festgenommen. Dies teilte TASS unter Berufung auf die regionale Abteilung der Behörde.
Der ukrainische Staatsbürger habe die Dislozierungsorte sowie Bewegungen des Personals und der militärischen Ausrüstung der russischen Streitkräfte ausgespäht. Diese Informationen soll der Mann der ukrainischen Seite über den Messenger-Dienst Telegram übermittelt haben, um Sabotageakte und Terroranschläge sowie Raketen- und Bombenangriffe auf russische Truppenstellungen zu planen.
Es wurde ein Strafverfahren wegen Spionage eingeleitet. Dem Festgenommenen droht eine Freiheitsstrafe von bis zu 20 Jahren.
16:35 Uhr
Lantratowa: Alle in Ukraine unrechtmäßig festgehaltenen Einwohner des Gebiets Kursk zurückgekehrt
Alle von ukrainischer Seite unrechtmäßig festgehaltenen Einwohner des Gebiets Kursk sind nach Russland zurückgekehrt. Dies gab Russlands Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa am Montag bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bekannt.
"Das Wichtigste und für mich eine erfreuliche Nachricht, Wladimir Wladimirowitsch, ist, dass es gelungen ist, die ukrainische Seite zu überzeugen und alle Einwohner des Gebiets Kursk, die unrechtmäßig auf ukrainischem Territorium festgehalten wurden, nach Hause zurückzubringen. Sie sind alle wieder zu Hause"
16:06 Uhr
SWR: Lateinamerikanische Drogenkartelle helfen Kiew bei Rekrutierung von Söldnern
Die Häfen des Gebiets Odessa dienten als ein wichtiger Umschlagplatz für Drogen aus Lateinamerika nach Europa über Polen, Moldawien und Rumänien. Dies teilte Russlands Auslandsgeheimdienst (SWR) am Montag mit.
Darüber hinaus unterstützten lateinamerikanische Drogenkartelle das Kiewer Regime bei der Rekrutierung neuer Söldner für die ukrainische Armee, so die Behörde.
"Das korrupte Regime von Wladimir Selenskij strebt nach zusätzlichen Einnahmen, insbesondere weil westliche Sponsoren nicht in der Lage sind, all seine unersättlichen Forderungen zu erfüllen. Zudem schätzt Kiew die Unterstützung lateinamerikanischer Drogenkartelle bei der Anwerbung neuer Söldner für die ukrainischen Streitkräfte."
15:46 Uhr
Putin: Rettung des Kiewer Regimes ist nicht Teil unserer Pläne

Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Sonntag vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen im Ukraine-Krieg wichtige Aussagen zur künftigen russischen Strategie gemacht. Im Interview für Pawel Sarubin und die Sendung "Moskau, Kreml, Putin" des staatlichen russischen Fernsehens sagte er unter anderem, die verstärkten ukrainischen Drohnenangriffe machten zwar Probleme, seien für Russland jedoch nicht kritisch.
Alle beschädigten Objekte der Energiebranche würden relativ schnell repariert werden, es gebe eine große Redundanz bei der Infrastruktur, so Putin.
[Auszug aus den RT DE Nachrichten vom 28.Juni 2026]
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
15:20 Uhr
Lettland und Ukraine planen Drohnenfabrik an Grenze zu Russland
Der lettische Ministerpräsident Andris Kulbergs erklärte, dass Riga die Zusammenarbeit mit Kiew im Bereich der Rüstungsindustrie entwickeln wird. Lettland und die Ukraine planen den Bau einer Drohnenproduktionsstätte an der Grenze zu Russland und Weißrussland, gab Kulbergs am Samstag bei einem Besuch auf einem Militärstützpunkt in der lettischen Grenzregion Latgale bekannt.
Er kündigte außerdem an, dass bis Ende des Sommers Maßnahmen zur Drohnenabwehr entlang der russisch-weißrussischen Grenze ergriffen werden. Zum Schutz des Luftraums sollen Abfangdrohnen eingesetzt werden. Dies sei kostengünstiger als der Einsatz von Kampfflugzeugen, so Kulbergs.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


