Umweltminister Backhaus: Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern duldet Walrettung

Wie der Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus (SPD), in einem heutigen Pressestatement bekannt gab, hat die Landesregierung nichts gegen das in der vergangenen Nacht noch einmal verbesserte Konzept zur Rettung des Wales Timmy einzuwenden. Dies sei in Absprache mit dem Landesveterinäramt und Tierschützern entschieden worden. Für seine Stellungnahme war Backhaus extra auf die Ostseeinsel Poel angereist.
Dabei verwahrte sich Backhaus gegen die Darstellungen der Medien, die Initiative zur Walrettung sei genehmigungspflichtig. Stattdessen sei es so, dass derjenige, der ein Wildtier findet, für es verantwortlich sei. Die Landesregierung könne dann solche Projekte wie mit Timmy entweder dulden oder untersagen.
Bei Timmy sei die Entscheidung gefallen, den Rettungsversuch zu dulden. Dafür sprächen die Daten und Fakten. Veterinäre hatten das Tier untersucht und für transportfähig befunden. Das Tier lebe und atme regelmäßig, daher solle ein Rettungsversuch durchgeführt werden. Die Landesregierung werde die Unternehmung lediglich überwachen und begleiten. Der Umweltminister fügte hinzu, es sei jetzt sicher festgestellt, dass es sich bei Timmy um einen vier bis sechs Jahre alten Bullen, also ein männliches Tier, handelte.
Backhaus verwahrte sich in seiner Stellungnahme auch gegen Kritik, er übertreibe die Sorge um den Wal. Nach Einschätzung einiger Experten sollte der Wal jetzt schon tot sein. Dies sei aber keineswegs der Fall. Er verlasse sich dagegen auf die Initiative der Walretter und sei ihnen dankbar für ihr Engagement. Medien, die ihn ins Lächerliche zögen, würden kein Interview mit ihm mehr bekommen.
Er selbst werde morgen wieder zur Stelle sein, wenn es mit der Walrettung hoffentlich losgehe. Sicher konnte man nie sein. Das Wetter könnte einen Strich durch die Rechnung machen oder der Wal selbst.
Mehr zum Thema - Spektakulärer Fonds: Riesiger Pottwal am Zürichsee "gestrandet"
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.