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Liveticker Ukraine-Krieg: Klitschko wehrt sich gegen Selenskijs Vorwürfe: Regierung zerstört Kiew

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Klitschko wehrt sich gegen Selenskijs Vorwürfe: Regierung zerstört KiewQuelle: AP © Efrem Lukatsky
  • 7.11.2026 12:39 Uhr

    12:39 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Chatneje, Isbizkoje, Bugajewka, Pogoreloje, Weliki Burluk und Kolodesnoje im Gebiet Charkow sowie Michailowskoje, Bitiza und Wakalowschtschina im Gebiet Sumy getroffen habe. Der Gegner habe dabei mehr als 150 Armeeangehörige verloren. Darüber hinaus seien ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 14 Autos und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband West habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert und dabei Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Malejewka, Monatschinowka und Netschwolodowka im Gebiet Charkow sowie Majaki in der DVR getroffen. Dabei seien mehr als 220 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 14 Autos, ein Geschütz und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

    Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Kramatorsk, Slawjansk, Semjonowka, Nikolajewka und Starodubowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 200 Kämpfer. Der Gegner habe zudem zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 25 Autos und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung verloren.

    Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Iwanowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Nowopawlowka, Kamenka, Andrejewka, Belosjorskoje, Wessjolaja Gora, Kriworoschje, Jakowlewka und Roganskoje in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 345 Armeeangehörige verloren. Fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, vier Autos und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien zerstört worden.

    Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Podgawrilowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Stortschewoje, Saliwnoje, Wassilewskoje, Noworosowka und Kirowo im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 205 Kämpfer. Zwei Autos und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Auch der Truppenverband Dnjepr habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Preobraschenka, Jurkowka und Grigorowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 35 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe außerdem 22 Autos und ein Geschütz zerstört.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf eine Radaranlage, Munitions- und Drohnenlager sowie 139 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Zudem habe die russische Luftabwehr in den vergangenen 24 Stunden zwei Lenkbomben, vier Neptun-Raketen und 903 Drohnen abgefangen.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 281.946 Drohnen, 672 Flugabwehrraketenkomplexe, 31.558 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.795 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.876 Geschütze und Mörser verloren.

  • 12:10 Uhr

    Kallas: Friedensabkommen im Ukraine-Krieg wird "Beteiligung der EU erfordern"

    Ein Friedensabkommen im Ukraine-Krieg darf laut der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas nicht ohne die EU-Staaten geschlossen werden. Nach einem Treffen der Außenminister der Ostseestaaten in Warschau sagte die Estin:

    "Wir können nicht sagen, wie und wann die Ukraine und Russland einen Friedensvertrag schließen werden. Damit irgendein Abkommen umgesetzt werden kann, wird es die Beteiligung der Europäischen Union erfordern."

    Zuvor hatte bereits eine Sprecherin der EU-Kommission betont, dass es "Sache der Europäischen Union" sei, über die Belange zu entscheiden, "die ihre Sicherheit betreffen". Der Weg zu einem Friedensabkommen sei "noch lang". Die Bundesregierung erklärte, dass Gespräche ohne europäische Beteiligung "nicht zielführend" seien.

    Nach einem Treffen mit einem Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin hatte US-Präsident Donald Trump am Donnerstag (Ortszeit) ein "sehr großes" Abkommen mit Russland angekündigt, das nicht nur die Ukraine, sondern möglicherweise "ganz Europa" betreffen werde. "Alle werden begeistert sein", fügte er hinzu.

  • 11:36 Uhr

    Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr am 6. November bis 7 Uhr am 7. November (MEZ) 189 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 81-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem neun Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.

    Chinstein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über zwei beschädigte Wohnhäuser im Dorf Krasnaja Now im Bezirk Lgow.

  • 11:05 Uhr

    Sechs Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 49 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 49 Ortschaften in zehn Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens zehn Geschosse abgefeuert und 267 Drohnen eingesetzt, von denen 166 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Gebietshauptstadt Belgorod sei ein Mann zu Schaden gekommen. Ein Einwohner der Siedlung Solochi habe schwere Verletzungen erlitten. In der Stadt Graiworon sei ein Mann verletzt worden. Ein weiterer Mann habe Verletzungen im Gesicht, am Kopf und an beiden Armen erlitten, als eine Drohne ein Geschäft in der Stadt Stary Oskol attackiert habe. In der Siedlung Rschewka seien zwei Einwohner verletzt worden. Zudem habe ein Ehepaar ärztliche Hilfe aufgesucht, nachdem es noch am 5. November in der Siedlung Potschajewo verletzt worden sei.

    Der Krisenstab meldet darüber hinaus viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden drei Mehrfamilienhäuser, 16 Einfamilienhäuser, zwei soziale Einrichtungen, ein Lagerhaus, zwei Geschäfte, zwei Verwaltungsgebäude, drei Infrastrukturobjekte, eine Garage, zwei Lkw sowie 15 Autos zerstört oder beschädigt worden.

  • 10:32 Uhr

    Beschuss von Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 6. November zwölf Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Golaja Pristan — 2,
    • Nowaja Sburjewka — 3,
    • Podstepnoje — 4,
    • Solonzy — 3.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastruktur der von Russland kontrollierten Ortschaften Aleschki, Golaja Pristan, Kachowka und Staraja Sburjewka seien insgesamt 14 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 10:09 Uhr

    Klitschko wehrt sich gegen Selenskijs Vorwürfe: Staatsführung zerstört Kiew

    In der Ukraine ist wieder der Streit zwischen der Staatsführung und der Verwaltung der Hauptstadt Kiew eskaliert. Nachdem Wladimir Selenskij erneut Vitali Klitschko öffentlich beschuldigt hatte, die Dreimillionenstadt nicht gut genug auf die Heizperiode vorbereitet und vor russischen Angriffen geschützt zu haben, warf der Bürgermeister dem Spitzenpolitiker Lügen und Manipulationen vor:

    "Das Mantra der Staatsführung, wonach Kiew die rote Laterne trage, ihre ständigen Manipulationen und Lügen sind eine schlimme Geschichte. Denn die Staatsführung zerstört faktisch Kiew, indem sie versucht, Klitschko mit allen Mitteln loszuwerden, und dabei ständig Hindernisse aufbaut, ohne der Hauptstadt zu helfen."      

    All dies schade letztendlich den Einwohnern von Kiew und sehe ekelhaft aus, schrieb Klitschko auf der Plattform Telegram. Obwohl es Schäden in verschiedenen Regionen des Landes gebe, greife Selenskij ausgerechnet die Kiewer Behörden an.

  • 09:33 Uhr

    Betrieb in Orjol bei Attacke aus Ukraine beschädigt

    Gouverneur Andrei Klytschkow berichtet auf der Plattform MAX über eine "massive Raketenattacke" aus der Ukraine auf zivile Objekte im russischen Gebiet Orjol. Der Politiker meldet zwar keine Opfer unter der Bevölkerung, berichtet aber über Schäden in der Region. Demnach sei bei der Abwehr des Angriffs ein Betrieb in der Gebietshauptstadt Orjol beschädigt worden. Am Ort des Geschehens seien alle Blaulichtdienste im Einsatz. Man sei dabei, die Folgen der Attacke zu beheben. Weitere Einzelheiten gibt Klytschkow nicht bekannt.

    Auch der Gouverneur des Wolga-Gebiets Saratow, Roman Bussargin, meldet Schäden an zivilen Infrastrukturobjekten infolge einer Drohnenattacke aus der Ukraine. Dabei seien etliche Wohnhäuser beschädigt worden. Es gebe keine Todesopfer.

  • 09:00 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 411 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der letzten Nacht 411 gegnerische Drohnen abgefangen. Wie die Militärbehörde auf Telegram schreibt, seien die unbemannten Luftfahrzeuge über den Gebieten Brjansk, Belgorod, Woronesch, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Saratow, Samara und Tula, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 08:35 Uhr

    RT DE-Exklusiv: Kampf gegen Drohnen und Artillerie – Soldaten erzählen von der Front

    Russische Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad und Uragan gehören zu den schlagkräftigen Artilleriesystemen im Ukraine-Krieg. Mit ihrer enormen Feuerkraft sollen sie gegnerische Stellungen und Flächenziele bekämpfen.

    Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij war direkt an der Front und sprach mit den Besatzungen über ihre Einsätze, gefährliche Drohnenangriffe und die Herausforderungen des Kriegsalltags.

    Seine Reportage gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

  • 08:01 Uhr

    Russische Drohnen greifen mehrere Ziele in Kiew an

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Angriffe auf Ziele in der Ukraine, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte benutzt werden sollen. Wie die Militärbehörde in Moskau auf Telegram schreibt, seien bei den Attacken in der zurückliegenden Nacht Langstreckendrohnen sowie bodengestützte Hochpräzisionswaffen eingesetzt worden. Infolge der Angriffe seien Rüstungswerke, Energieobjekte und Verkehrseinrichtungen in Kiew und in der Umgebung der ukrainischen Hauptstadt getroffen worden.

    Unter den getroffenen militärisch relevanten Objekten nennt das Ministerium die Nordbrücke, über die der Gegner Waffen transportiere, eine Produktionsstätte für Flamingo-Marschflugkörper, ein Wärmekraftwerk, ein Umspannwerk, eine Munitionsfabrik und ein weiteres Umspannwerk im Gebiet Schitomir. Außerdem sei südöstlich von Odessa ein Frachtschiff getroffen worden, das mit Militärgütern und Gütern mit doppeltem Verwendungszweck an Bord in die ukrainische Hafenstadt unterwegs gewesen sei. Weitere Details gibt die russische Militärbehörde nicht bekannt.

    Kurz zuvor hat Wladimir Selenskij seine Landsleute vor russischen Angriffen auf Energieanlagen und weitere Infrastruktureinrichtungen in seinem Land gewarnt. Die ukrainische Armee bereite sich auf die Angriffe vor, sagte der Politiker weiter. Die Lage sei für das Militär jedoch nicht einfach. Der Präsident forderte erneut Abfangraketen für das Patriot-System zur Luftabwehr.

    Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko bestätigt inzwischen, dass infolge der massiven nächtlichen Attacke auf die Stadt die Nordbrücke getroffen worden sei. Die Lage bei der Strom-, Wärme- und Wasserversorgung bezeichnet der Politiker als äußerst kompliziert.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.