Liveticker Ukraine-Krieg: Russland greift erstmals Datenzentren im Gebiet Kiew an

11.09.2026 15:29 Uhr
15:29 Uhr
EU-Kommission bewilligt weitere 6,1 Milliarden Euro für Kiew
Die Europäische Kommission hat der Ukraine weitere 6,1 Milliarden Euro bewilligt. Wie die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf dem sozialen Netzwerk X schreibt, soll dieses Geld für den Kauf von Luft- und Raketenabwehrsystemen, Munition, Drohnen sowie Ausrüstung zur elektronischen Kampfführung verwendet werden. Die Entscheidung erlaubt Kiew zudem den Erwerb US-amerikanischer PAC-3-Raketen für Patriot-Systeme. Die Mittel stammen aus dem 90-Milliarden-Euro-Kredit für die Ukraine.
14:57 Uhr
LVR: Sechs Verletzte durch ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte sind binnen 24 Stunden sechs Menschen in der Volksrepublik Lugansk verletzt worden. Der Republikchef Leonid Passetschnik teilt im Messenger Max mit, dass insgesamt 16 Stadtgemeinden unter Beschuss geraten sind.
Im Gemeindekreis Lutugino traf eine Drohne einen Tanklaster an einer Tankstelle, wobei zwei Mitarbeiter verletzt wurden. Bei einem weiteren Drohnenangriff im Gemeindekreis Antrazit wurde der Fahrer eines Brotlieferwagens verletzt. Drei weitere Verletzte, darunter zwei Frauen und ein Mann, gab es in den Gemeindekreisen Swatowo und Kremennaja. Alle Verletzten werden medizinisch versorgt.
Zudem wurden Fahrzeuge, Wohnhäuser sowie zivile und kommunale Infrastruktur beschädigt.
14:32 Uhr
Russische Streitkräfte greifen Drohnen-Leitstellen der ukrainischen Nationalgarde im Gebiet Sumy an
Leitstellen für Drohnen der ukrainischen Nationalgarde nahe der Ortschaft Lesnoje im Gebiet Sumy wurden von russischen Streitkräften mit fünf FAB-500-Fliegerbomben getroffen, teilte Russlands Verteidigungsministerium mit.
Die russische Nachrichtenagentur TASS veröffentlichte entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
14:07 Uhr
Gebiet Perm: Ein massiver Drohnenangriff im Gange
Die Luftabwehrkräfte und mobile Feuergruppen wehren derzeit einen massiven Drohnenangriff auf das Perm-Gebiet ab. Das berichtet der Leiter der Region, Dmitri Machonin, in seinen sozialen Netzwerken. Nach Angaben des Gouverneurs waren zwei Industrieanlagen Ziel des ukrainischen Drohnenangriffs. Es gab dabei bisher keine Verletzten. Die Luftqualität der Region wird kontinuierlich überwacht, so der Gouverneur weiter. Machonin schrieb unter anderem:
"Bis jetzt haben unsere Leute 36 Drohnen abgeschossen. Alle sind in einem unbewohnten Gebiet abgestürzt."
13:39 Uhr
FSB nimmt im Gebiet Tambow Russen wegen Landesverrats fest
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat im Gebiet Tambow einen 2006 geborenen russischen Staatsbürger wegen des Verdachts auf Landesverrat festgenommen.
Der Pressestelle des FSB zufolge habe der Mann über den Telegram-Messenger Kontakt zu einem Vertreter des ukrainischen Militärgeheimdienstes aufgenommen und in dessen Auftrag Informationen über militärische Anlagen sowie Industrie- und Energieobjekte im Gebiet Tambow und benachbarten Gebieten gesammelt und weitergegeben.
Gegen den Festgenommenen sei ein Strafverfahren eingeleitet worden, ihm drohe eine Strafe von bis zu lebenslanger Haft.
13:14 Uhr
Verteidigungsministerium veröffentlicht Aufnahmen zur Befreiung von Sorewka im Gebiet Saporoschje
Das russische Verteidigungsministerium hat Videoaufnahmen zur Befreiung der Ortschaft Sorewka im Gebiet Saporoschje durch Einheiten des Truppenverbandes Ost veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen den Einsatz der Soldaten gegen gegnerische Panzerfahrzeuge, Infanterie, Fahrzeuge und Drohnen.
Der Mitteilung zufolge hat die Befreiung von Sorewka es dem Truppenverband ermöglicht, seine Kontrollzone westlich der Ortschaft Kommunarowka auszuweiten und die Voraussetzungen für ein weiteres Vorrücken in diesem Frontabschnitt im Gebiet Saporoschje zu schaffen.
12:41 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium hat seine Bilanz zum Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine für den Zeitraum vom 5. bis 11. September vorgelegt. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.
Truppenverband Nord hat in der Region Charkow den inneren Einkesselungsring enger gezogen und den äußeren erweitert und dabei die Kontrolle über Ortschaften Beresniki, Osjornoje, Dolgenkoje und Sarubinka erlangt. Bei Olchowatka seien zwei gegnerische Bataillone eingeschlossen worden, alle Ausbruchsversuche seien abgewehrt worden; zudem sei die Ortschaft Goptowka unter Kontrolle gebracht worden. In den Einschließungszonen hat der Gegner binnen der Woche über 180 Soldaten, acht gepanzerte Kampffahrzeuge, fünf Fahrzeuge, elf Quads und acht Bodenroboter verloren.
Zudem haben russische Truppen Ortschaften Kurtowka und Nowogrischino in der Donezker Volksrepublik sowie Sorewka im Gebiet Saporoschje befreit.
Bei den Kämpfen entlang der Front wurden in der Woche mehr als 9.480 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Ferner wurden zerstört oder getroffen:
- 71 gepanzerte Kampffahrzeuge
- 560 Fahrzeuge
- 31 Feldartilleriegeschütze
- 35 Stationen für elektronische Kampfführung
Vom 5. bis 11. September haben russische Streitkräfte zudem einen massierten sowie sechs weitere kombinierte Schläge mit präzisionsgelenkten Waffen und Langstreckendrohnen geführt. Getroffen wurden Rüstungsbetriebe, Logistikzentren, Energie- und Verkehrsinfrastruktur, ein Datenzentrum, Produktions- und Lagerstätten für Drohnen und unbemannte Boote, Munitions- und Treibstofflager sowie Aufklärungszentren und vorübergehende Stationierungsorte ukrainischer Kräfte und ausländischer Söldner. Zudem wurden Teile der ukrainischen Hafeninfrastruktur für Militärgüter und Treibstoff außer Betrieb gesetzt.
Die russische Luftabwehr hat binnen der Woche 48 gelenkte Bomben, 14 HIMARS-Raketen aus US-Produktion, vier Flamingo-Marschflugkörper und zwei Neptun-Lenkflugkörper sowie 5.673 Starrflüglerdrohnen abgefangen.
Zudem wurden binnen der Woche 13 Frachter, zwei Tanker, zwei Schlepper und zwei Boote getroffen, die im Interesse der ukrainischen Armee operierten. Die Schwarzmeerflotte hat im Schwarzen Meer weitere zwölf unbemannte Boote der ukrainischen Marine zerstört.
12:15 Uhr
Gebiet Cherson: Eine Tote und 25 Verletzte durch ukrainische Angriffe binnen einer Woche
Bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte ist binnen einer Woche im Gebiet Cherson eine Zivilistin ums Leben gekommen, 25 Menschen wurden verletzt. Wie der Gouverneur, Wladimir Saldo, im Messenger Max weiter mitteilt, sind in diesem Zeitraum insgesamt 149 ukrainische Drohnen zerstört worden.
11:42 Uhr
FSB: Sicherheitsmitarbeiter spähte britische Diplomaten für Anschläge aus

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Agenten des ukrainischen Geheimdienstes enttarnt, der Informationen über Mitarbeiter der britischen Botschaft gesammelt hatte. Laut FSB plante Kiew eine Sabotageaktion, um die Beziehungen zwischen Russland und Großbritannien zu untergraben.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
11:19 Uhr
Gebiet Tula: Zwei Tote und drei Verletzte nach Drohnenangriff
In der vergangenen Nacht sind im Gebiet Tula 26 ukrainische Drohnen von der russischen Luftabwehr zerstört worden. Der Gouverneur des Gebiets, Dmitri Miljajew, teilt mit, dass bei dem Angriff zwei Menschen ums Leben gekommen sind. Drei Menschen wurden verletzt; ihnen wird die notwendige medizinische Hilfe geleistet.
Zugleich rief Miljajew die Bewohner des Gebiets zu Wachsamkeit auf, da weiterhin Drohnengefahr bestehe.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
