Sacharowa zu Londons Friedenstruppen-Plänen für die Ukraine: "Ihr kriegt nicht mal Menschen ins All"
Nichts als Spott und Häme hat Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa für Pläne einer Entsendung von "Friedenstruppen " in die Ukraine, die offizieller Vertreter Großbritanniens mehr oder weniger vage äußern. Ihr Kommentar ist diesmal ganz besonders bissig ausgefallen.
Symbolbild: Britischer Söldner James Scott Reese Anderson, gefangengenommen in Russlands Gebiet Kursk, bei einer Gerichtssitzung. Zu 19 Jahren Haft verurteilt. Ähnliches Schicksal blüht – bestenfalls – auch britischen "Friedenstruppen" in der Ukraine. Standbild aus Videoaufnahme vom 5. März 2025
Schonmehrfach in der jüngsten Zeit sprachen offizielle Vertreter europäischer Staaten über eine Entsendung von "Friedenstruppen" in die Ukraine. Vor allem aus London heißt es, man sei dazu bereit. Der jüngste Fall dieser Art war ein Bericht in der Times unter Berufung auf anonyme Quellen, ein solches Kontingent britischer Soldaten könne in der Ukraine auf unbegrenzte Zeit stationiert werden. Obwohl eigentlich very british, kamen derlei Äußerungen Maria Sacharowa, der Sprecherin des russischen Außenministeriums, anscheinend vielmehr spanisch vor. So lautet ihr Kommentar an RIA Nowosti:
"Britannien kann doch nicht einmal eigene Astronauten oder eine Weltraumstation im Weltall 'dislozieren' oder einen nuklearen Eisbrecher in der Arktis. Nicht einmal fortschrittliche Kliniken in seinem eigenen Staatsgebiet.
Das Empire hat die wissenschaftlich-technologische Revolution im 20. Jahrhundert verpasst und betreibt nunmehr Raubbau an der Pferdedroschke der Vergangenheit – Intrigen, Kolonialismus und Piraterie samt Diebstahl. Weit kann man in diesem Gespann nicht kommen."
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