
Moskau erhofft sich Unterzeichnung zahlreicher Abkommen bei Russland-Afrika-Gipfel

In der nächsten Woche wird Russland zum dritten Mal ein Gipfeltreffen austragen, zu dem Vertreter aller afrikanischen Staaten eingeladen sind. Der Gipfel "Russland – Afrika" findet vom 28. bis zum 29. Oktober in Moskau statt. Sein diesjähriges Motto lautet "Für Frieden, Sicherheit und Entwicklung". Die russische Regierung legt den Schwerpunkt auf Wirtschaft, Handel und Investitionen.
Das russische Außenministerium erwartet, dass im Rahmen der Veranstaltung ein "solides Paket von Dokumenten" geschnürt wird. Bei ihrem täglichen Briefing am Mittwoch hat Außenamtssprecherin Maria Sacharowa eine Woche vor dem Beginn des Gipfels die Teilnahme der meisten eingeladenen Delegationen bestätigt. Dabei betonte die Diplomatin:
"Wie Sie bereits wissen, sind die Staats- und Regierungschefs aller afrikanischen Staaten und die Leiter der regionalen Bündnisse des Kontinents eingeladen. Bis dato haben die meisten afrikanischen Delegationen ihre Teilnahme am künftigen Treffen bestätigt."

Neben der Unterzeichnung von zwischenstaatlichen Abkommen erwarte man auch die Unterzeichnung von Handelsverträgen, fügte Sacharowa hinzu. Russland gehe davon aus, dass der dritte Gipfel ein neuer Meilenstein bei der Zusammenarbeit zwischen Russland und dem afrikanischen Kontinent sein werde. Das Treffen solle Bedingungen für eine fruchtbare Kooperation in den nächsten Jahren schaffen.
Die Außenamtssprecherin kündigte zudem ein Treffen von Außenminister Sergei Lawrow mit seinen afrikanischen Amtskollegen an. Am 28. Oktober werde es ein gemeinsames Arbeitsfrühstück geben. Zur Sprache sollten die Zusammenarbeit bei der friedlichen Nutzung der Atomenergie, die Entwicklung von Zahlungssystemen, die Lebensmittelsicherheit, die Digitalisierung und die KI-Nutzung kommen.
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