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Erstmals seit Machtwechsel: Russische Delegation besucht Syrien

Erstmals seit dem Machtwechsel in Syrien hat eine russische Delegation am Dienstag Damaskus besucht. Der Vizeaußenminister und Delegationsleiter Michail Bogdanow traf sich mit dem neuen Verwaltungschef Ahmed al-Scharaa. An den Gesprächen nahm auch Alexander Lawrentjew teil, Wladimir Putins Sondergesandter für Syrien.

Die Parteien sollen sich darauf geeinigt haben, die Konsultationen über die Zukunft der russischen Militärbasen in Syrien fortzusetzen. Bogdanow gab in einem Gespräch mit Journalisten bekannt, man habe der syrischen Seite "Dankbarkeit dafür zum Ausdruck gebracht, dass durch die Ereignisse der vergangenen Wochen weder unseren Bürgern noch unseren Einrichtungen Schaden zugefügt wurde".

Zudem wurde deutlich gemacht, dass der neue syrische Außenminister Asaad Hassan al-Schaibani in Russland willkommen geheißen werde. Mit Blick auf die Zukunft der russischen Militärstützpunkte in Syrien führte der russische Vizeaußenminister aus: "Vorerst bleibt alles, wie es ist. Zu diesem Thema sind weitere Verhandlungen erforderlich. Wir haben vereinbart, ausführlichere Beratungen in jedem Bereich unserer Zusammenarbeit fortzusetzen."

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