Bulgarien: Klarer Sieg für "Russland-Freund" und Ex-Präsident Radew
Das geht aus den amtlichen Hochrechnungen hervor, die auf der Grundlage von 91 Prozent der ausgezählten Stimmzettel auf der Website der Zentralen Wahlkommission erstellt wurden.
Rumen Radew war von 2016 bis Anfang 2026 Präsident Bulgariens. Er trat vor dem Hintergrund massiver Proteste zurück, die im Herbst wegen der Wirtschaftspolitik und der Korruption begonnen hatten.
Im Wahlkampf versprach der Politiker, die Korruption zu bekämpfen und den Dialog mit Russland wiederaufzunehmen. Außerdem sprach sich Radew gegen den Beitritt Bulgariens zur Eurozone und gegen eine Aufstockung der Militärhilfe für die Ukraine aus.
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