Völkermord-Gedenktag: Russische und weißrussische Vertreter legen Kranz in Stahnsdorf nieder
In Brandenburg haben Russlands Botschafter Sergej Netschajew, der weißrussische Geschäftsträger Konstantin Tschischik und weitere russische sowie weißrussische Vertreter auf dem Waldfriedhof in Stahnsdorf Kränze niedergelegt. Dort sind 1.389 sowjetische Zwangsarbeiter sowie deren Kinder begraben, die während des Zweiten Weltkriegs nach Deutschland verschleppt wurden. Netschajew forderte von der Bundesregierung die offizielle Anerkennung dieses Völkermords an sowjetischen Bürgern. Auch Politiker des BSW nahmen an der Gedenkveranstaltung teil und kritisierten eine Doppelmoral in der deutschen Aufarbeitung.
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