Rentenreform: Widerstand aus Ostdeutschland nimmt zu
Mehrere ostdeutsche Ministerpräsidenten lehnen die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren ab und fordern, an der bisherigen Regelung festzuhalten.
Hintergrund ist eine Empfehlung der Rentenkommission, die Frührente ohne Abschläge zu streichen.
Der sozialpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, René Springer, bezeichnete das vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) genannte Einsparpotenzial von rund zehn Milliarden Euro als Rentenkürzung. Wer 45 Jahre gearbeitet und Beiträge gezahlt habe, verdiene einen abschlagsfreien Renteneintritt, sagte Springer. Besonders Ostdeutschland wäre von den Reformplänen betroffen, da dort viele Menschen stärker auf die gesetzliche Rente angewiesen seien und das Armutsrisiko im Alter weiter steigen könnte.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 4. August 2026]
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