Europa

Moskau: NATO übt Eroberung von Kaliningrad

Die NATO baut ihre Aktivitäten in der Ostseeregion aus. Nach Ansicht des russischen Außenministeriums übt das Militärbündnis im Rahmen der militärischen Manöver unter anderem die Szenarien, bei denen das Gebiet Kaliningrad blockiert oder erobert wird.
Moskau: NATO übt Eroberung von KaliningradQuelle: Sputnik © Michail Golenkow

Als Teil ihrer militärischen Präsenz in der Ostseeregion übt die NATO Szenarien für die Eroberung und Seeblockade des Gebietes Kaliningrad. Dies hat Alexander Gruschko, ein stellvertretender Außenminister Russlands, in einem Interview für die Nachrichtenagentur RIA Nowosti erklärt. Hierbei verwies der Diplomat auf das Manöver der Joint Expeditionary Force (JEF), einer militärischen Koalition von zehn europäischen Ländern unter Führung Großbritanniens.

Die NATO-Aktivitäten in der Region bedrohen die internationale Schifffahrt und wirtschaftliche Tätigkeit, führte Gruschko aus. Nach seinen Angaben operiere in der Ostsee derzeit ein Verband der NATO-Seestreitkräfte, bestehend aus Marine- und Minenabwehrgruppen. Darüber hinaus habe das Militärbündnis im Januar 2025 die Operation Baltic Sentry gestartet, deren eigentlicher Zweck darin bestehe, die Kontrolle über internationale Transportwege sicherzustellen und die im Interesse Russlands betriebenen Gütertransporte einzuschränken. Die NATO verfolge in der Ostseeregion bewusst einen Kurs der zunehmenden Konfrontation, erklärte Gruschko.

Über die NATO-Übungen zur Blockade des Gebietes Kaliningrad hatte der Diplomat bereits im November 2025 berichtet. Dies weise darauf hin, dass die NATO-Staaten nicht bereit für offene und gleichberechtigte Gespräche über Deeskalationsmaßnahmen seien. Russland werde alle völkerrechtlichen und sonstigen Mechanismen nutzen, um seine nationalen Interessen zu schützen.

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