Deutschland

Putin zu Carlson: "Die Deutschen sind inkompetent"

Die deutsche Regierung lasse sich eher von den Interessen des kollektiven Westens leiten als von ihren nationalen Interessen, erklärte Putin in dem Interview. "Das sind äußerst inkompetente Leute", sagt er und klopft dabei auf den Holztisch: "Das ist es, was sie im Kopf haben."
Putin zu Carlson: "Die Deutschen sind inkompetent"© Screenshot/Tucker Carlson Network

Zum Thema Deutschland und Berlin äußerte der russische Präsident sein Unverständnis darüber, dass die Bundesregierung die Ukraine so stark unterstützt und auf günstiges Gas aus Russland verzichtet. "Die Interessen Deutschlands werden vom kollektiven Westen gesteuert", sagte Putin während des über zweistündigen Interviews mit Tucker Carlson.

Für ihn sei das Handeln der Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP anders nicht zu erklären. Putin wiederholte seine Frage, warum Deutschland kein russisches Gas akzeptiere? "Lassen Sie uns normal existieren", lautete Putins Botschaft an die Bundesregierung. "Aber sie tun es nicht, die Leute dort sind sehr inkompetent."

Auch das Fehlen von Aufklärung über die Explosionen bei Nord Stream lässt sowohl Carlson als auch Putin mit fragenden Gesichtern zurück. Für Putin deutet alles darauf hin, dass der CIA hinter der Frage nach den Tätern steht. "Wir müssen uns fragen: Wer hat ein Interesse daran und wer ist in der Lage, auf den Grund der Ostsee zu gelangen und eine solche Operation durchzuführen?", fragte Putin.

Das spiegelt wider, was Sahra Wagenknecht, Chefin der Partei BSW, gesagt hat: Die aktuelle deutsche Regierung wird von Wagenknecht als "in Teilen inkompetent und planlos" beurteilt. Die Sanktionen gegen Russland seien vor allem ein Schaden für Deutschland selbst. Und eine gefährliche Außenpolitik der Ampelkoalition bringe einen "Weltkrieg immer näher".

Mehr zum ThemaTucker Carlson interviewt Wladimir Putin

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.