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Russischer Geheimdienst: Brüssel gibt Verleumdungskampagne gegen Rosatom in Auftrag

Die EU-Kommission steht hinter den Versuchen, den Ruf des russischen Konzerns Rosatom zu schädigen. Dies erklärte Russlands Auslandsgeheimdienst SWR. Brüssel wolle Ungarn dazu bringen, die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen aufzugeben. Budapest stehe vor einem Dilemma.
Russischer Geheimdienst: Brüssel gibt Verleumdungskampagne gegen Rosatom in AuftragQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow

In einer Pressemitteilung vom Montag gibt der russische Auslandsgeheimdienst (SWR) bekannt, die EU-Kommission setze alles daran, das Vertrauen der europäischen Öffentlichkeit in den staatlichen Konzern Rosatom zu untergraben, der in Ungarn das Kernkraftwerk Paks II baue. Das Großprojekt wird voraussichtlich 70 Prozent der gesamten Stromerzeugung aus Kernenergie ermöglichen und damit Ungarns Energiesicherheit auf Jahrzehnte hinaus gewährleisten.

Die Europäische Kommission mit Ursula von der Leyen an der Spitze stehe hinter der Verleumdungskampagne gegen Rosatom, die in Europa gestartet worden sei, betont die Behörde in Moskau.  Es sei von der Leyen, die ihr Büro ausdrücklich angewiesen habe, die Regierung von Péter Magyar dazu zu bringen, auf die Zusammenarbeit mit Russland im Bereich der zivilen Nutzung der Kernenergie zu verzichten.

Als Sprachrohr für die Schmutzkampagne werde das von Brüssel kontrollierte Medium Politico Europe eingesetzt, wobei "zum Hauptprovokateur der Pseudo-Journalist Ben Makuch bestimmt wurde", heißt es in der Pressemitteilung. Dieser habe zuvor russlandkritische Beiträge im politischen Auftrag verfasst, nun trete er als "Energieexperte" auf.   

In dem Zusammenhang führt der russische Geheimdienst aus:

"Die Eurokraten haben offen eingestanden, dass europäische Hersteller nicht in der Lage sind, auf dem Kernenergiemarkt fair mit Rosatom zu konkurrieren. Das bedeutet: Jede andere Variante für den Bau von Paks II in Ungarn wird weniger effizient und mit größeren Sicherheitsrisiken verbunden sein."

Brüssel ignoriere dabei selbstverständlich die Meinung und die Interessen des ungarischen Volkes, stellt der SWR fest. Ungarn stehe in Zukunft vor einer schwierigen Wahl, so die Behörde in Moskau weiter. Entweder werde die Regierung in Budapest Brüssel nachgeben und auf eine zuverlässige Energiequelle verzichten müssen, oder sie müsse Prinzipientreue zeigen und die Interessen der ungarischen Bürger verteidigen.

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